Über
josefganz.org
Die Bewahrung des Vermächtnisses eines aussergewöhnlichen Ingenieurs durch akribische Forschung, Publikationen und Restaurierung.
Paul (am Steuer) & Lorenz im Maikäfer-Prototyp von 1931 — Zandvoort, 2009
Die Website josefganz.org wurde von Paul Schilperoord und Lorenz Schmid ins Leben gerufen — verbunden durch das gemeinsame Anliegen, die dokumentierte Geschichte von Josef Ganz und seinem Werk zu erforschen und zu vermitteln.
Paul Schilperoord
Schriftsteller, Journalist und Industriedesigner aus den Niederlanden. Vor mehr als 20 Jahren begann Paul, fasziniert von Josef Ganz, dessen Leben und Werk zu erforschen. Sein Buch „The Extraordinary Life of Josef Ganz" erschien in vier Sprachen und wurde zur Grundlage für den 2019 veröffentlichten Dokumentarfilm.
Lorenz Schmid
Als Nachfahre von Josef Ganz’ Onkel Alfred Ganz hat Lorenz eine zutiefst persönliche Beziehung zu dieser Geschichte. Aus dem ersten Treffen mit Paul entstand eine enge Freundschaft und eine gemeinsame Leidenschaft, das Leben und Werk von Josef Ganz bekannter zu machen — damit seine Geschichte nicht erneut in Vergessenheit gerät.
Paul Schilperoord beginnt mit der Erforschung des Lebens und Werks von Josef Ganz und entdeckt ein vergessenes Kapitel der Automobilgeschichte.
Lorenz Schmid und sein Vater reisen nach Den Haag, um Paul Schilperoord zu treffen. Ein Zeitungsartikel über Josef Ganz hatte Lorenz’ Neugier geweckt — der Beginn einer lebenslangen Zusammenarbeit.
In den Niederlanden erscheint das erste Buch über Josef Ganz. Zur Buchpremiere fahren Paul und Lorenz mit dem originalen Maikäfer-Prototyp von 1931 auf der Rennstrecke von Zandvoort.
Die portugiesische Ausgabe erscheint und macht Josef Ganz’ Geschichte einem neuen Publikum zugänglich.
Die deutsche Ausgabe erscheint — die Geschichte kehrt in das Land zurück, in dem alles begann.
Die englische Ausgabe erscheint unter dem Titel „The Extraordinary Life of Josef Ganz" und wird in der New York Times, im Wall Street Journal, in der Daily Mail und in The Times ausführlich besprochen.
Eine aktualisierte niederländische Ausgabe erscheint. Das Louwman Museum in Den Haag stellt den originalen Maikäfer-Prototyp erstmals der Öffentlichkeit vor.
Paul und Lorenz erwerben einen Standard Superior von 1933 mit originalem Fahrgestell und Antriebsstrang und beginnen eine ehrgeizige Restaurierung.
Eine Crowdfunding-Kampagne für die Restaurierung des Standard Superior wird gestartet. Der Dokumentarfilm „Ganz: How I Lost My Beetle" der Regisseurin Suzanne Raes feiert Premiere — produziert von Submarine.
Paul Schilperoord veröffentlicht „De Zoektocht naar Josef Ganz", einen Hintergrundbericht über seine jahrzehntelange Suche nach dem Erfinder des Käfers. Der Dokumentarfilm wird im Schweizer Fernsehen (RTS) und im deutschen Radio (WDR 5) ausgestrahlt. Schweizer Premiere im Verkehrshaus Luzern mit einer weltweit einmaligen Ausstellung der drei zentralen Josef-Ganz-Fahrzeuge: Maikäfer, Standard Superior und Schweizer Volkswagen.
Der restaurierte Standard Superior von 1933 absolviert eine Fahrt von Luzern an die Zürcher Bahnhofstrasse und stellt damit Josef Ganz’ ikonisches Foto von 1936 vor Beyer Chronometrie nach — mehr als 80 Jahre später, am exakt selben Ort.
Weltpremiere von „Ode an Josef Ganz" im Casino Bern: Bluessänger Philipp Fankhauser, Komponist Sebastian Schwab und Dirigent Wayne Marshall führen die Hommage gemeinsam mit dem Berner Symphonieorchester auf — ein einmaliges Ereignis.
Arte France strahlt eine Reportage über Josef Ganz aus und bringt seine Geschichte in deutscher und französischer Sprache einem Publikum in ganz Europa nahe.
„Ganz: How I Lost My Beetle" läuft im Rex Bern, gefolgt von einer Podiumsdiskussion mit NZZ-Journalist Daniel Di Falco, Paul Schilperoord und Lorenz Schmid. Das Archiv josefganz.org wächst weiter.
Werden Sie Teil
dieser Geschichte
Seit über 20 Jahren engagieren wir uns dafür, das Leben von Josef Ganz bekannt zu machen. Zahlreiche Menschen haben uns auf diesem Weg begleitet — mit Herzblut, wertvollen Hinweisen und grosszügiger Unterstützung. Wir suchen Partner, Museen, Veranstalterinnen und alle, denen die Bewahrung dieses vergessenen Kapitels der Automobil- und der jüdischen Geschichte am Herzen liegt. Ob Sie eine Ausstellung ausrichten, an einem Projekt mitarbeiten oder unsere Arbeit auf andere Weise unterstützen möchten — wir freuen uns, von Ihnen zu hören.